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Geschichte - der Ursprung

Ursprünge

Es war 1990 und die deutsche Wiedervereinigung stand noch ganz am Anfang, als sich der gerade 30jährige Josef Steppeler auf den Weg nach Hermsdorf machte. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch nicht ahnen, dass er hier einmal ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen, eine Familie gründen und ein neues Zuhause finden würde. Denn eigentlich war der gebürtige Westfale für seinen damaligen Arbeitgeber aus Gütersloh nach Thüringen gekommen, um die Verkaufsaussichten auf dem „neuen Markt“ im Osten zu beurteilen.

Warum nicht Hermsdorf?

Als solcher war er 1990 also morgens in aller Frühe von seinen Eltern losgefahren und hatte eigentlich zunächst Gera angesteuert. Doch schon bald kam er zu der Überzeugung, dass Hermsdorf der bessere Standort sein würde. Allein die zentrale Lage an der Kreuzung zweier großer Autobahnen versprach – auch schon vor deren Ausbau und Modernisierung – eine perfekte Verkehrsanbindung. Und dann war es dem Zufall zu verdanken, dass er ausgerechnet in Hermsdorf geeignete Räumlichkeiten für einen künftigen Zweigbetrieb seines Arbeitgebers entdeckte. Er hatte zuvor mehrere Anzeigen geschaltet, war bei Ämtern vorstellig geworden und hatte sich außerdem viele verschiedene Objekte angeschaut. Schließlich entschied er sich für Räumlichkeiten der ehemaligen Süßmosterei in der Hermsdorfer Schulstraße mit einer Fläche von gut 1.200 Quadratmetern. Nicht zuletzt auch deswegen, weil es dort bereits einen Telefonanschluss gab – zur damaligen Zeit durchaus keine Selbstverständlichkeit und für einen Betrieb von entscheidender Bedeutung.

Ein Gespräch am Gartenzaum veränderte sein gesamtes Leben

Voller Tatendrang fuhr er zurück nach Gütersloh – und musste dort gleich nach seiner Ankunft einen empfindlichen Tiefschlag erleben: Eigentlich war geplant, dass sich Josef Steppeler und sein Onkel, der in der gleichen Firma beschäftigt war, an der Niederlassung in Thüringen beteiligen sollten. Plötzlich jedoch machten die gemeinsamen Vorgesetzten einen Rückzieher. Sie wollten keine Beteiligung mehr. Sein eigener Onkel war der Bote der schlechten Nachrichten und zwar im Gespräch am Gartenzaun unmittelbar nach Josef Steppelers Rückkehr aus Hermsdorf.
Was nun? Der Mietvertrag war vorbereitet, Josef Steppeler fühlte sich in der Pflicht. Die beiden Männer kamen auf eine verwegene Idee: „Dann machen wir es eben selber!“, begehrten sie trotzig auf. Noch am Gartenzaun überschlugen sie kurz ihre finanziellen Möglichkeiten und kamen zu der Überzeugung, dass es klappen könnte. Ihre Abenteuerlust war geweckt. Die Zeit danach war mit Besuchen bei Banken, dem Steuerberater und dem Notar ausgefüllt. Und dann hatten sie es geschafft: Sie hatten ihre eigene Firma gegründet.
Der „HBV Hermsdorfer Beschlag Vertrieb“ mit Sitz in Hermsdorf erblickte das Licht der Welt.

Eröffnung am 9. November 1991

Zwar hatte Josef Steppeler noch keinerlei Erfahrung als Firmenchef, doch war er als ausgebildeter Groß- und Außenhandelskaufmann vom Fach. Voller Begeisterung und Enthusiasmus stürzte er sich in die Arbeit in Hermsdorf. Er beauftragte einen Architekten für den Umbau der Räumlichkeiten in der alten Mosterei, packte aber selbstverständlich auch tatkräftig mit an. Die Arbeiten zogen sich einige Monate lang hin, so dass es Herbst wurde, bis die Wände mit frischer Farbe strahlten und in den Regalen die ersten – auf eigene Rechnung gekauften – Waren auf ihre Käufer warteten.
Genau am 9. November – diesem mit der deutschen Wiedervereinigung so unmittelbar verbundenen Tag – des Jahres 1991 eröffnete Josef Steppeler seinen Fachgroßhandel. Hier sollten sich von nun an die Handwerker aus der Region mit Beschlägen, Werkzeugen und Bauzubehör versorgen können. Von Türgriffen und Fensterbeschlägen über Farblasuren und Bauprofilen bis hin zu Werkzeugen und Maschinen reichte die Angebotspalette des neuen Betriebes. Zehn Mitarbeiter und Auszubildende hatte Josef Steppeler gleich zu Beginn eingestellt, für die er sich von nun an verantwortlich fühlte.

Geschichte - in Jahreszahlen

2010
20jähriges Jubiläum des Unternehmens HBV

2008
Analyse und neue strategische Ausrichtung unseres Unternehmens mit weiterhin 28 Arbeits- und Ausbildungsplätzen

2006
Jubiläumshausmesse zur 15jährigen Gründung und Eröffnung des HBV

2005
Übernahme der Anteile vom stillen Teilhaber
Josef Steppeler ist nun zu 100 % Eigentümer vom HBV

2000
10jähriges Firmenjubiläum; Festakt in Stadtroda

1999
Erfolgreiche Umsetzung der Strategie mit 28 Arbeits- und Ausbildungsplätzen

1998
Defi nition neuer Unternehmensziele
Anpassung an die veränderten Marktdaten
Stabilität des Unternehmens vor grenzenlosem Wachstum

1997
Einzug in den Neubau mit 26 Mitarbeitern und Auszubildenden

1996
Planung und Bau unseres neuen Firmengebäudes

1995
Kauf des Grundstückes Lahnsteiner Straße 3
Weiterhin 2stelliger Umsatzzuwachs mit 20 Mitarbeitern und Auszubildenden

1993
Wachstum über 20 % mit 16 Mitarbeitern und Auszubildenden

1992
Über 600 Rechnungen pro Monat ohne EDV-Unterstützung

1991
Zeitungsanzeigen, um Lagerraum zu finden
Zeitungsanzeigen, um Personal zu finden
Gründung der Firma HBV
Eröffnung unserer Betriebsstätte in der Schulstraße mit 11 Mitarbeitern

1990
Erste Analyse des Großraumes Gera
Erste Kundenbesuche – Besuch der Leipziger Frühjahrsmesse
Beobachtung der politischen Entscheidungen
Gründungsvorbereitungen

Die Chronik zum Download

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